3D Drucken für jedermann

3 Drucken – Es ist DAS Thema, mit dem sich zurzeit die gesamte IT Branche beschäftigt. Welche 3D Drucker sind momentan auf dem Markt? Wer hat die bessere Technik? Welche Figuren können gedruckt werden? usw…

Bisher gab es 3D Drucker ab einem vierstelligen Betrag zu kaufen und war nur für Unternehmen und Industrie interessant. Doch jetzt hat der Hersteller Velleman einen 3D-Drucker-Bausatz für sage und schreibe 700 Euro auf den Markt losgelassen. Ein Preisbrecher, der für Aufregung sorgt. Schaut man sich das Datenblatt des K8200 etwas genauer an, ist der Velleman 3D Drucker als Einsteigermodell einzustufen. Mit diesem Drucker lassen sich Objekte bis zu einer Größe von 20 x 20 Zentimeter ausdrucken. Zudem wird als durchschnittliche Druckgeschwindigkeit 120 Millimeter pro Sekunde angegeben. Und mit welchem Material werden die Figuren gedruckt? Bei diesem 3D Drucker werden dicke Kunststoffschläuche in verschiedenen Farben genutzt.

Folgendes Video zeigt noch mal genauer, wie der 3D Drucker funktioniert:

 

Mit diesem Preis hat Velleman ein Statement gesetzt, bei dem auch andere Hersteller nachziehen. Jetzt ist das Thema 3D Drucken auch für den Privatgebrauch interessant. Lange waren 3D Drucker für Privatleute einfach zu teuer. Doch mit diesen Einsteigermodellen, wie der K8200, finden nun auch technikbegeisterte Hobbybastler Gefallen am 3D Drucken. Wer druckt die schönste Figur? Wer hat die kreativste Idee? Ganze Wetten gibt es mittlerweile unter den Hobby-Designern. Da werden Kaffeetassen, Klorollen-Halter oder Spielfiguren gedruckt. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Es gibt auch schon diverse Bücher und Ratgeber, die erklären, wie eine 3D Druckdatei überhaupt erstellt wird. Für Laien, die sich mit dem Erstellen von 3D Modellen nicht auskennen, gibt es zudem spezielle Software, die ganze Bibliotheken von fertigen Vorlagen zur Verfügung stellen.

Doch eines muss bei den günstigen Einsteigermodellen unter den 3D Druckern betont werden: Diese Drucker sind eher Spielzeuge für Privatleute und für den professionellen Einsatz weniger geeignet. Daher brauchen sich die Hersteller der teureren Geräte für die Industrie auch keine Sorgen machen. Die Einsteigermodelle haben nur begrenzte Einsatzmöglichkeiten und die Ergebnisse sind meistens nicht exakt reproduzierbar und müssen oft nachbearbeitet werden. Einen ernsthaften Bedarf für private Haushalte an 3D Druckern gibt es eher weniger. Doch für Hobbybastler, die sich für das Thema interessieren und Spaß an der Technik haben, sind die Einsteiger-3D-Drucker eine willkommene Innovation.

 

Quellen:

http://futurezone.at/future/16277-guenstige-3d-drucker-sind-nur-spielzeug.php
http://www.focus.de/digital/handy/computer-3d-drucker-auf-dem-vormarsch-vom-hobby-zur-industrie-revolution_aid_832086.html
http://winfuture.de/news,76868.html