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3D-Druck: Temperaturunempfindliche Spritze entwickelt

By Jörg Viola / 23. Juli 2014

Eine 3D-gedruckte Spritze hat der High-School-Schüler Peter Bermant aus Utah entworfen. Die Spritze ist in einem Schulprojekt entstanden und stellt eine Möglichkeit dar, mehr Impfungen in Entwicklungsländern zu realisieren.

Herkömmliche Spritze. Foto: © Zerbor - Fotolia.com.

Herkömmliche Spritze. Foto: © Zerbor – Fotolia.com.

In vielen Entwicklungsländern fehlt es an medizinischer Versorgung, unter anderem an Impfungen. Das Problem: Vielerorts gibt es keine Möglichkeit, die Impfstoffe zu kühlen. Dies ist jedoch nötig, damit die Impfstoffe ihre Wirkung behalten. Die von Peter Bermant entwickelte Spritze könnte eine Innovation in der medizinischen Versorgung in Entwicklungsländern darstellen: Die Spritze ist so gestaltet, dass sie mitsamt dem enthaltenen Impfstoff nicht gekühlt werden muss.

Die Spritze aus dem 3D-Drucker funktioniert folgendermaßen: In einer Kammer befindet sich der Impfstoff, der zuvor gefriergetrocknet wurde. In diesem Zustand kann er selbst bei hohen Temperaturen nicht verändert werden. In einer weiteren Kammer ist steriles Wasser. Kurz vor der Injektion verbinden sich die beiden Kammern durch einen Mechanismus – und somit auch deren Inhalte. Der gespritzte Impfstoff ist somit frisch und vollkommen wirksam.

Quellen:

http://3dprint.com/9389/3d-printed-syringe-vaccine/

http://3druck.com/medizin/prototyp-einer-neuen-generation-von-spritzen-aus-dem-3d-drucker-4920961/