Flexible 3D-Solarzellen

Dr Scott Watkins mit einem flexiblen Solarzellen-Blatt. Foto: CSIRO

Dr. Scott Watkins mit einem flexiblen Solarzellen-Blatt. Foto: CSIRO

Können wir schon bald unsere eigenen Solarzellen auf T-Shirt oder das Handy kleben? Australische Forscher der Melbourne Universität und Monash Universität haben eine Solartinte entwickelt, die auf jedes Trägermaterial aus Plastik gedruckt werden kann. Diese flexiblen Solarzellen kommen innerhalb von zwei Sekunden aus einem 3D-Drucker, können bis zu einer Größe eines DIN A3-Blattes gefertigt werden und sollen mit den erzeugten 10 bis 50 Watt Energie pro Quadratmeter kleine elektronische Geräte aufladen können. Bei der halbleitenden Tinte kommen zudem keine umweltschädigenden Substanzen zum Einsatz.

Beide Universitäten haben sich bereits 2007 mit einigen Firmen zum „Victorian Organic Solar Cell Consortium“ zusammengeschlossen. Dieses sorgte bereits mit Solarzellen zum Aufsprühen für Furore – allerdings lässt die Effizienz noch zu wünschen übrig und so wird laufend weiter geforscht.

Grundsätzlich sind 3D-Solarzellen wesentlich effektiver als Flachkollektoren. Das hochangesehene Massachusetts Institute of Technology (MIT) bescheinigte der 3D-Version eine mögliche 20-prozentige höhere Effizienz, da sie fast alles Licht absorbiere, das auf sie treffe.

Nach Angaben führender Wissenschaftler des Projekts, stehen sowohl der 3D-Drucker als auch die Technologie kurz vor der Markteinführung.

 

Quellen:

http://www.trendsderzukunft.de/solartechnologie-aus-australien-neuer-3d-drucker-fuer-solarzellen-druckt-flexible-solarzellen-in-rekordtempo/2014/09/14/

http://www.3d-grenzenlos.de/magazin/forschung/flexible-solarzellen-mit-3d-drucker-herstellen-2760183.html

http://www.csiro.au/Portals/Media/Printing-Australias-largest-solar-cells.aspx