Markisen-Experte: Hersteller & Fachhändler müssen digitaler werden

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Wir haben den Markisen-Experten Michael Mester gefragt: Wie sieht der heutige Kunde aus? Anwort: Er ist online – mobil – informiert!

Sie kennen es bestimmt auch, dass potentielle Interessenten ins Ladenlokal kommen und das Smartphone zücken. Doch wie überzeuge ich diesen Kunden von meiner Leistung?

Eine Broschüre und ein Produktflyer reichen nicht mehr aus! Michael Mester, Markisen- und Rollladenspezialist, hat uns dazu ein interessantes Interview gegeben.

Michael Mester betreibt einen Rollladen- und Sonnenschutz Fachbetrieb in Bielefeld.

Er wartet nicht darauf, dass die Kunden einfach reinspazieren oder ihn im Branchenbuch finden.

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Seit Jahren ist er im Social-Media-Bereich aktiv und wurde als Best Practice Beispiel zum Internet-Marketing-Tag-im-Handwerk eingeladen.

Ein Fachmann auf vielen Gebieten also. Deswegen freut es uns, dass er die Zeit fand, mit uns gemeinsam die Online-Kundengewinnung in der Branche Fenster- und Sonnenschutz zu analysieren. Schließlich kommt sein Erfolg nicht von ungefähr.

Zwischen Kundenberatung, Netzwerken und Weiterbildung, betreibt er professionell seine Social-Media Kanäle.

Ist die Sonnenschutz-Branche bereit für den online Kunden? Unser Markisen-Experte klärt auf!

Wir haben uns gefragt, wie die Handwerker-Branche eine sinnvolle Schnittstelle zwischen online- und klassischer- Kommunikation herstellt. Dabei wurden medienübergreifende Mittel angesprochen und ein Ausblick in die Zukunft gemacht. Herr Mester, Markisen-Experte, setzt erfolgreich mobile Geräte ein und merkt, ohne digitaler Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Fachhändlern, gehen Kunden längerfristig verloren.

1. Wie informiert betritt der potentielle Kunden Ihr Ladenlokal und woher bezieht er seine Informationen?

Wie wir vermehrt feststellen, informieren sich immer mehr Menschen im Internet, bevor sie zu uns in den Betrieb kommen. Vielfach schauen sie auch auf unsere Webseite, die wir aus diesem Grund immer weiter ausbauen und dadurch auch aktuell halten. Ein anderer Teil kommt ganz ohne Vorabinfo, oder von Mitbewerbern, wo es keine passende Lösung gab.

2. Inwieweit spielen digitale, technische Geräte bei der Beratung eine Rolle?

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Ausstellungsraum in Bielefeld

Digitale Technik spielt zu Anfang eine eher untergeordnete Rolle, denn als erstes machen wir uns im Gespräch ein Bild von der Situation. Es wird sondiert, was der Interessent möchte, bzw. was er wirklich braucht. Im Allgemeinen haben wir auch durch einen Besuch in unserer Ausstellung die Chance zu überzeugen. Nicht allein durch Produkte zum Anschauen und Anfassen, sondern durch unsere Art, unser Auftreten und unsere Vorgehensweise. So können wir uns von unserer besten Seite zeigen, denn für den ersten Eindruck gibt es ja bekanntlich keine zweite Chance.

 

3. Wie nutzen Sie mobile Geräte (Tablets / Smartphones) in der Beratung.

Ein Haustüren-Hersteller aus Verl, mit dem wir zusammenarbeiten, bietet eine Software an, mit der Haustüren aus dem Katalog in ein vorhandenes Foto des Kunden integriert werden können.

Von anderen Herstellern besteht auch die Möglichkeit Markisen über Terrassen und Balkone zu projizieren.

Durch diese visuellen Maßnahmen helfen wir unseren Kunden die richtige Entscheidung zu treffen. Außerdem hilft diese Technik und überzeugt die Kunden. Gerne würden wir dies auch für Vordächer, Sonnensegel oder sogar für Fenster oder Rollläden einsetzen – wenn es diese Technik von unseren Lieferanten / Partnern in geeigneter Form gäbe.

4. Können Sie aus eigener Erfahrung sagen, dass Hersteller mit digitalen Lösungen die Kunden besser überzeugen?

Ja, das kann ich definitiv bestätigen. Einige Hersteller bieten bereits kleine Lösungen, die jedoch im Zeitalter des Web 4.0 nicht ausreichen. Es sollte Möglichkeiten geben, sich auf der Webseite des Fachhändlers selbst mögliche Lösungen zu konfigurieren. Die Autoindustrie macht es uns schon lange vor!

5. Social-Media gehört zur digitalen Kundengewinnung mittlerweile dazu. Sie sind selber sehr aktiv in den sozialen Medien. Lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt?

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Auf jeden Fall, jedes Unternehmen sollte sich mit dem Thema Social Media auseinandersetzen. Das gehört heutzutage mit zur Marketing-Strategie eines Unternehmens – sollte es zumindest. Ein ausgewogener Mix der richtigen Kanäle, mit den richtigen Inhalten trägt dazu bei, wertvolle Nutzen-Informationen zu liefern. Außerdem erhöht sich dadurch die eigene Reichweite und die Auffindbarkeit im Netz wird ebenso verbessert.

6. Haben Sie zum Schluss noch einen Tipp für Handwerksbetriebe, die noch nicht vom digitalen Marketing überzeugt sind?

Dazu kann ich nur sagen: Wer sich heute (noch) nicht mit Instrumenten des digitalen Marketings beschäftigt, darf sich später nicht wundern, wenn er gar nicht erst aufgefordert wird ein Angebot abzugeben. Denn er wird nicht mehr gefragt – da er nicht mehr gefunden wird. Eine sinnvolle Abarbeitung eingehender Mailanfragen ist ebenso wichtig und sollte auch berücksichtigt werden.

Vielen Dank für das Interview, Herr Mester!

Unser Fazit: Hersteller und Fachhändler müssen gemeinsam digitaler werden. Mit Produktkatalogen und -flyern kann der heutige Kunde nicht alleine überzeugt werden.

Wenn die Fachhändler merken, dass vor dem Betreten des Geschäftes, die Informationsbeschaffung im Internet erfolgt, ist es als ein klares Zeichen zu sehen. Die digitale Vermarktung der eigenen Produkte muss aktiver gestaltet sein. Beginnt der Wettbewerber zuerst, ist es für einen selber vielleicht schon zu spät.

Das heißt für die Hersteller: das eigene Produkt auf das digitale Potential prüfen und den entsprechenden Partner für eine technische Umsetzung beauftragen. Bei der gesamten Lösungsgestaltung die Fachhändler hinzuziehen und gemeinsam das vorhandene Kundenwissen (Wünsche, Anforderungen, Sorgen) miteinbeziehen.

Je mehr die Kundenanforderungen und das Wissen vom Fachhändler einfließen, desto genauer ist diese Lösung auf den Endkunden zugeschnitten. Auch ein klarer Vorteil für den Fachhändler, setzt er die passende Lösung im Verkaufsgespräch ein, kann er seine Kunden nicht nur fachlich sondern auch visuell vom Produkt überzeugen.

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Die vollständigen Profile von Herrn Michael Mester haben wir für Sie aufgelistet:

Mester – Fenster – Rollladen – Markisen

An der Pottenau 4, 33609 Bielefeld
0521 / 32 00 00
info[a]mester.de

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