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Die 7 fatalsten Fehler im Immobilienmarketing, die Du unbedingt vermeiden solltest!

Beim Verkauf oder der Vermietung von Immobilien kommt es immer darauf an, das Objekt in seinem besten Licht zu zeigen. Nicht immer ist das der Fall, weshalb die Vermarktung dann Schiffbruch erleidet. Hier die 7 fatalsten Fehler, die man im Immobilienmarketing unbedingt vermeiden sollte.

1) Schlechte Fotos in der Annonce – nur Details
Liefert man nur Detailfotos, weil man Angst hat, das Objekt könnte ansonsten entdeckt werden, und der Vertragsabschluss ohne Vermittlerprovision über die Bühne gehen, dann geht man auch ein Risiko ein: nämlich dass der Suchende nicht anbeißt. Es ist nämlich schon so, dass man sich als Käufer einen ersten Eindruck verschaffen möchte. Wenn man nur Details zu sehen bekommt, hat der Käufer oder Mieter den Eindruck, etwas wird verborgen.

2)Ein schlechtes Rendering
Bei Neubauten werden oft zur Architekturvisualisierung Renderings mitgeliefert, die das Objekt im fertigen Zustand zeigen. Hierbei gibt es gute und schlechte Renderings. Das heißt es gibt Renderings, die einen geradezu einladen, einzuziehen. Sie sind freundlich und belebt und haben auch eine sinnliche Komponente. Ein schlechtes Rendering wiederum kann einen schönen Bau so verunstalten, dass er durch diese Architekturvisualisierung schlechter dargestellt wird, als er dann wirklich ist.

3) keine seriösen Angaben (zur Lage, Preis)
Seriöse Makler haben seriöse Preise und keine Fantasiepreise. Erscheint ein Objekt zu teuer, kommen die Käufer nicht. Es ist also nicht sinnvoll, ein Objekt 50 % teurer anzubieten, damit man noch einen guten Verhandlungsspielraum hat. Die Lage eines Objektes ist zudem entscheidend. Flunkern Sie hier nicht. Es macht keinen Sinn zu schreiben, das Objekt ist in der Nähe einer U-Bahnstation, wenn das Objekt in Wirklichkeit mehr als 150 Meter davon entfernt ist.

4) Fotos von möblierten Wohnungen, in denen man noch den Vorbewohner spürt
Oft findet man in den Internetportalen Wohnungen und Häuser, die noch mit dem Mobiliar des Vor-Bewohners fotografiert sind. Dies ist nicht unbedingt sehr prickelnd für einen neuen Käufer beziehungsweise Mieter. Es gibt schon eine eigene Strömung, die dann das Objekt kurzfristig mit Möbeln verschönert. Diese sind in der Regel aber nicht die Möbel des darin wohnenden, sondern frische Möbel und frische Farben. Abgewohnte Luft mag niemand kaufen.

5) Keine oder falsche Pläne
Eine Annonce ohne Pläne kann zwar neugierig machen. Wenn man aber zum Besichtigungstermin immer noch keine Pläne dabei hat, und auch keine Quadratmeter angeben kann, ist das nicht von Vorteil. Grundrisspläne beziehungsweise Pläne vom Grundstück gehören heute zum Standard. Eine seriöse Vermittlung hat diese spätestens beim Besichtigungstermin geliefert. Die Pläne sollten zudem ein ansprechendes Layout haben, sodass sich der Kunde gut orientieren kann. Kopierte Pläne aus irgendeinem alten Planverzeichnis, die nicht stimmen: das geht gar nicht.

6) Fotos von dunklen Räumen – keine Sonne

Macht man für seine Annonce Fotos, dann sollten diese freundlich, und wenn möglich mit Sonne in den Wohnräumen sein. Schlecht sind Fotos bei Nacht, Fotos, welche die gegenüberliegende Hausfassade zeigen und Fotos mit den Vorbewohnern oder Fotos von dunklen Räumen.

7) Baumängel
Baumängel sollten im Immobilienmarketing angesprochen werden, jedoch nicht gleich in der Annonce dokumentiert sein. Da ist bei der Begehung genug Zeit, um darüber zu sprechen. Ignorieren darf man Baumängel allerdings nicht. Der Käufer oder Mieter muss das Gefühl haben, seine Bedenken werden ernst genommen und für Baumängel sollte dann eine Lösung angeboten werden. Schimmelpilz wäre so ein Anzeichen für einen Mangel. Dieser kann durch schlechtes Lüftungsverhalten entstanden sein, jedoch auch einen tatsächlichen Baumangel beherbergen. Schimmelpilz muss in jedem Fall saniert werden, und zwar bevor der Kunde die Wohnung oder das Haus betritt.